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Bereits
seit
1998
verfügen
wir über
ein
schulinternes
Netzwerk,
das
in den
letzten
Jahren
immer
weiter
ausgebaut
und
professionalisiert
worden
ist.
Mittlerweile
verfügen
alle
Klassenräume
und
die
OGS über
einen,
teilweise
auch
zwei
Computer
mit
einheitlichem
Betriebssystem
und
einheitlicher
Software.
Ein
Computerraum
steht
mit
6 Arbeitsplätzen
zur
Verfügung.
Selbstverständlich
ist
auch
der
Verwaltungsbereich
unserer
Schule
einschließlich
der „Schmökerzentrale“ mit
allen
notwendigen
technischen
Hardware-Komponenten
ausgestattet,
wie
Farb-
und
SW-Laserdrucker,
Scanner,
Beamer
und
Soundsystem.
Wie
in unserem
Schulprogramm
festgelegt,
erfolgt
der
Einsatz
der
Neuen
Medien
auf
mehrfache
Art
und
Weise:
Die
Schüler
in allen
Jahrgangsstufen
nutzen
den
Computer
auf
unterschiedlichem
Niveau
als
Lernmedium,
als
Schreibwerkzeug,
als
Informationsträger
und
Kommunikationsplattform
und
als
direkten
Lerngegenstand.
1. Der
Computer
als
Lernmedium meint
die
individuelle
Nutzung
von
Lernprogrammen
durch
einen
oder
mehrere
Schüler
mit
z.B.
folgenden
Vorteilen:
systematisch
aufgebaute
Struktur
der
Lernschritte
individuelles
Arbeitstempo
hohe
Motivation
durch
ansprechende
Animation
(Grafik,
Musik...)
direkte
und
sachlich
bezogene
Rückmeldung
Selbstkontrolle
Korrekturmöglichkeit
von
Fehlern – keine „Sanktionen“
Sinnbezug
durch
Einbettung
in „reale“ Spielsituationen
2.
Der Computer als Schreibwerkzeug bietet „bei
gezielten Übungen
in der Rechtschreibung gegenüber
Papier- und Bleistiftübungen
einige grundsätzliche
Vorzüge“ (Peter
May (Hrsg): Handbuch zur Hamburger
Schreibprobe, vpm 2000 S. 127).
Besonders für
den sprachlichen Förderunterricht
gelten z.B. als Vorteile (vgl.
ebenda S.128):
- Anregung
von Neugier und Selbstvertrauen
- Geringere
Anforderungen an die Schreibmotorik
- Gut
lesbare Schrift „wie
gedruckt“
- Hemmung
von impulsivem Lösungsverhalten
durch technisch verzögertes
Eingeben
- Unsichtbare’ Korrektur
von Fehler
- Hilfen
zur Fehlerkorrektur
(z.B. bei
Word =
rote Schlangenlinie)
Darüber
hinaus bietet der Computer als
Schreibwerkzeug zunehmend in
höheren
Klassen
den Schülern
die Möglichkeit,
z.B. selbst
verfasste
Texte,
Kurzinfos
oder Wortsammlungen
schnell
und sauber
sich selbst
oder der
Gruppe/Klasse
zur
Verfügung
zu
stellen,
z.B.
im
Rahmen
von
Projekten.
3. Der
Computer als Informationsträger und
Kommunikationsplattform gibt
den Schülern
die Möglichkeit,
aus dem Internet sich selbständig
oder unter Anleitung oder mit
vorrecherchierten Adressen (als
Hilfe dazu führen
wir eine Internet-Adressenkartei)
zu bestimmten Themen Informationen
zu beschaffen, Sachverhalte durch
Simulationen besser zu verstehen
und durch Querverbindungen („Links“)
Interessen über
das eigentliche Thema hinaus zu
entwickeln, mit anderen Personen,
Gruppen, Klassen per eMail in
Kontakt zu treten, um z.B. Brieffreundschaften
zu initiieren und zu pflegen.
Die Entwicklung
einer kritischen
Betrachtungsweise
und Bewertung
der multimedialen
Inhalte
durch die
Schüler
ist uns
dabei ebenfalls
wichtig.
Ein weiterer
Schritt,
auf
den
wir
hinarbeiten,
wird
das
mediale
Bereitstellen
von
eigenen
Produktionen
sein,
die
im Unterricht,
in der
Unterrichtsvorbereitung entstanden
sind.
4. Der
Computer
selbst
wird
zum
Lerngegenstand,
indem
die
Schüler
nach
dem
Prinzip „learning
by
doing“ an
den
kompetenten
Umgang
und
an
das notwendige
Sachwissen
heran
geführt
werden.
Inhalte
hierbei
sind:
- sichtbare
und unsichtbare
Teile des
Computers
- Hardware – Software
- Schreiben
und
Drucken von
Texten
- Starten,
Bedienen
und Beenden
von Lernprogramme
- Was
ist
das Internet
- Funktionsweise
unseres
Mailsystems und
Intranets
- Bedienung
und
Funktion von
Suchmaschinen
- …
Software
Seit
1998 nutzen wir an unserer
Schule Lernsoftware vorwiegend
zu den Bereichen Mathematik,
Sprache und Sachunterricht.
Jede Software, die wir den Schülern
zur Verfügung
stellen, wird vorher von uns
auf sinnvolle Inhalte und
schüler-freundliche
Bedienung hin geprüft
.
In
den letzten Jahren haben wir vorrangig
die Software angeschafft, die
zu unserer Erstlese- und Schreibmethodik
nach Sommer-Stumpenhorst entwickelt
wurde: die „Laut-Buchstaben-Sortiermaschine“ und „Ratten
raten“.
Diese beiden Lernprogramme unterstützen
in hervorragender Weise den Leselern-
und Lesefestigungsprozess und
die Entwicklung der Rechtschreibung
bei den Kindern.
6. Zusammenarbeit
mit Eltern
Ohne
die Unterstützung
der Eltern könnten
wir unsere Arbeit mit
den neuenMedien nicht in
diesem Umfang durchführen,
wie sie
seit Jahren
bei uns
praktiziert wird. Wir
sind dankbar,
dass in
jeder
Klasse
interessierte
Eltern
sich nach Absprache
mit der
Klassenlehrerim
einsetzen,
um
- klassenweise
kleine
Schülergruppen
in den
Umgang mit
den Neuen
Medien einführen
- vertiefende Übungen
anzuleiten und
zu betreuen
- Schüler
gezielt an
Lernprogramme heranzuführen
- Unterrichtsunterstützende
thematische Begleitung
zu ermöglichen
(z.B. Internetrecherche,
- Ansehen
von
onlineverfügbaren
Filmen...)
Wir
bieten unsererseits den Eltern
bei Bedarf und nach
Absprache die Möglichkeit
der technischen und pädagogischen
Schulung, die speziell auf unsere
Infrastruktur und auf unser pädagogisches
Konzept hin ausgerichtet ist.
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