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Aus
unserem
Schulprogramm:
Auf
dem
Weg
zur
erziehenden
Schule
Einen
Schwerpunkt
unserer
schulischen
Arbeit
bildet
seit
einigen
Jahren
ein
Bereich,
der
unter
dem Überbegriff „Auf
dem
Weg
zur
erziehenden
Schule“ zu
fassen
ist.
Damit
nehmen
wir
den
Auftrag
des
Schulgesetzes
ernsthaft
in den
Blick,
neben
Unterrichten
und
Beraten
auch
dem
Erziehen einen
großen
Raum
im Schulalltag
zu geben.
Verschiedene
Elemente
begleiten
diesen
Prozess:
A. Wir
haben
seit
2004
gemeinsam
mit
den
Kindern
für
das
Verhalten
in den
Klassen
vier
feste
verbindliche
Klassenregeln formuliert:
1.
Ich
melde
mich
und
rede
erst,
wenn
ich
aufgerufen
werde.
2. Ich
arbeite
mit
und
bin
rücksichtsvoll.
3. Ich
bringe
jeden
Tag
meine
Hausaufgaben
mit.
4. Ich
bringe
jeden
Tag
die
notwendigen
Schulsachen
mit
und
gehe
sorgsam
damit
um.
B.
Des
weiteren
haben
wir – ebenfalls
unter
Beteiligung
der
Kinder – Regeln
für
das
Verhalten
in den
Pausen formuliert:
♦ Ich
verhalte
mich
auf
dem
Schulhof
so,
dass
ich
keinen
verletze,
weder
körperlich
noch
mit
Worten.
Ich
beachte
die
Stopp – Regel.
♦ Ich
gehe
mit
Spielgeräten
sachgemäß um
und
verhalte
mich
rücksichtsvoll.
♦ Ich
benutze
die
Toiletten
möglichst
während
der
Pausen,
halte
sie
sauber
und
bleibe
nicht
länger
als
nötig.
♦ Ich
spiele
nur
auf
den
zugeteilten
Rasenflächen
Fußball.
Auf
dem
gepflasterten
Schulhof
benutze
ich
Softbälle.
♦ Auf
den
Fluren
gehe
ich
langsam,
um andere
nicht
zu verletzen.
Vor
Unterrichtsbeginn
spiele
ich
auf
dem
Schulhof
oder
halte
mich
nur
in
meiner
eigenen
Klasse
auf.
♦ In
der
Regenpause
spiele
ich
in meinem
Klassenraum.
Konsequenzen
bei
Regelverstößen
haben
wir
im Kollegium
vereinbart
und
sind
den
Kindern
bekannt.
C.
Vereinbarungen,
die
die
einzelnen
Klassen
betreffen,
wurden
beschlossen
mit
dem
Ziel:
♦ der
aktuellen
Streitschlichtungen
♦ der
Konfliktprävention
durch
Förderung
eines
positiven
Klassenklimas
♦ der
Raumgebung
zum
gemeinsamen
Feedback
innerhalb
der
Klasse
Methoden,
wie
z.B.
Friedenstisch,
Streitschlichter,
Wunschrunden („Tok,
tok,
tok,
mein
Zauberstock),
freundliche
Minuten,
gute
Post,
Klassenrat,
Beschwerdebuch,
Gefühlskarten
…
und
die
notwendigen
zeitlichen
Komponenten
liegen
dabei
im Ermessen
der
Lehrperson.
D.
Anfang
2005
hat
sich
dann
im Auftrag
unserer
Schulkonferenz
ein
Arbeitskreis
aus
Eltern
und
Lehrern
gebildet
mit
dem
Ziel,
eine
Erziehungsvereinbarung (PDF
28 KB)
als
verpflichtende
Erklärung
für
Lehrer,
Eltern
und
Kinder
zu entwickeln.
Diese
Erziehungsvereinbarung
konnten
wir
dann
im Herbst
2005
in unser
Schulprogramm
aufnehmen.
An einem öffentlichen „Tag
der
Erziehung“ im
September
05 wurden
einzelne
Elemente
dann
den
Besuchern
transparent
gemacht
durch
kleine
Vorführungen,
Bilder,
Texte
oder
Ausstellungen
der
Kinder.
Im
folgenden
Jahr
2006
haben
wir
diese
Erziehungsvereinbarung
evaluiert,
d.h.
durch
Eltern-,
Kinder-
und
Lehrerbefragungen
die
Nutzbarkeit
und
Sinnhaftigkeit überprüft.
Einige
Passagen
wurden
verändert
und
deutlicher
formuliert;
aber
alle
Beteiligten
waren
sich
einig,
dass
diese
Vereinbarung
ein
wesentlicher
Bestandteil
unseres
schulischen
Miteinanders
darstellt.
E.
Besonders
erfreut
sind
wir
in diesem
Schuljahr
darüber,
dass
die
Stadt
Rheinberg
unsere
Bemühungen
zur
konfliktfreien
Erziehung
unterstützt:
Nach
den
Herbstferien
wird
dank
der
Finanzierung
durch
die
Stadt
Rheinberg
in einer
3. Klasse
unserer
Schule
das
Coolness-Projekt „Krasse
Klasse“ vom
Fachbereich
Kinder,
Jugend
und
Familie
des
Caritasverbandes
Moers-Xanten
e.V. durchgeführt.
Ziel
des
Projektes
ist
es,
die
Handlungskompetenz
der
Kinder
in Konfliktsituationen
zu verbessern
und
soziale
Kompetenz
zu fördern.
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